Ernährung

    Ernährung bei Arthritis: Welche Lebensmittel sollten Sie meiden?

    Paula Lupo
    Paula Lupo

    Wie bei fast allen Krankheiten lassen sich Arthritis-Symptome durch eine bewusste Ernährung lindern. Auf diese Lebensmittel sollten Sie besser verzichten.

    Arthritis
    Arthritis kann zu äusserst schmerzhaften Beschwerden führen. Die wenigsten jedoch wissen, dass Sie mit einer entsprechenden Ernährung die Symptome lindern können. - Depositphotos

    Arthritis kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, einschliesslich der Ernährungsweise. Bestimmte Nahrungsmittel und Getränke können das Risiko erhöhen oder bestehende Symptome verschlimmern.

    Dazu gehören insbesondere stark verarbeitete Lebensmittel und zuckerhaltige Getränke. Betroffene können ihre Symptome kontrollieren, ihr allgemeines Wohlbefinden steigern und ihre Lebensqualität verbessern, indem sie bewusste Ernährungsentscheidungen treffen.

    Es existieren über 100 verschiedene Formen von Arthritis, wobei Osteoarthritis (OA) am häufigsten auftritt. Andere Typen sind beispielsweise rheumatoide Arthritis (RA), Psoriasis-Arthritis (PsA) und Gicht, wobei alle mit einer gewissen Entzündungsreaktion einhergehen.

    Zu vermeidende Nahrungsmittel bei Arthrose

    Zucker ist in vielen Lebensmitteln enthalten – besonders in Süsswaren, Limonaden oder Glacé finden sich hohe Mengen. Aber auch Barbecuesauce, Salatdressings oder Ketchup enthalten oftmals überraschend viel Zucker.

    rotes fleisch auf platte
    Rotes Fleisch kann Entzündungen fördern und sollte bei Arthritis daher mit Vorsicht genossen werden. - Depositphotos

    Fleischprodukte wie rotes oder verarbeitetes Fleisch können Entzündungen fördern und dadurch die Symptome der Arthritis verstärken. Wer viele solcher Produkte konsumiert, weist in der Regel höhere Entzündungswerte auf.

    Schnellimbisse, Cerealien oder Backwaren sind oft reich an raffinierten Getreiden, zugesetztem Zucker und Konservierungsstoffen. Diese Inhaltsstoffe wirken ebenfalls entzündungsfördernd und verschlimmern womöglich die Symptome der Arthritis.

    Nahrungsmittel mit hohem Salzgehalt meiden

    Auch bestimmte Pflanzenöle führen bei einer unausgewogenen Ernährung zu vermehrten Knieschmerzen. Omega-6-Fette kommen in Margarine, pflanzlichen Fetten und Speiseölen wie Mais- oder Distelöl vor.

    Eine ausgewogene Zufuhr von Omega-3- und Omega-6-Fetten hingegen hilft, die Symptome der Arthritis zu lindern.

    Milchprodukte, Kalzium
    Milchprodukte sind wichtige Lieferanten von Kalzium, das bei Arthritis hilfreich ist. - Depositphotos

    Ein hoher Salzkonsum kann sich negativ auf eine Arthritis auswirken. Besonders salzhaltige Lebensmittel sind etwa Garnelen, Dosensuppen, Pizza, verschiedene Käsesorten und verarbeitete Fleischprodukte.

    Zu vermeidende Getränke bei Arthritis

    Alkoholische Getränke und zuckerhaltige Limonaden erhöhen das Risiko für Arthritis. Auch Kaffee sollte nur massvoll genossen werden.

    Milchprodukte hingegen sind nicht pauschal schädlich – sie können sogar eine gute Quelle für Vitamin D und Kalzium sein.

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