Die häufigsten Krankheiten von Neugeborenen

    Franziska Hauser
    Franziska Hauser

    Von Gelbsucht bis zu Schreikrämpfen: Das sind die häufigsten Krankheiten von Babys und so erkennen Sie die Warnsignale.

    Baby wird untersucht.
    Nichts ist schlimmer für frisch gebackene Eltern, als wenn das Baby nicht gesund ist. - Depositphotos

    Die ersten Lebenswochen eines Neugeborenen sind eine Zeit voller Freude, aber auch voller Unsicherheiten. Besonders für Ersteltern können körperliche Symptome und Verhaltensweisen des Säuglings beunruhigend sein.

    Hier sind einige Warnsignale, die Sie beachten sollten.

    Kein Stuhlgang und Geburtsverletzungen

    Ihr Baby hat gerade gefüttert und der kleine Bauch wirkt prall? Das ist normal. Aber wenn der Bauch hart bleibt und Ihr Baby seit Tagen nicht mehr in die Windel gemacht hat, könnte das ein Anzeichen für ein ernsteres Problem sein.

    Baby nach der Geburt.
    Direkt nach der Geburt kann es zu Nabelschnur-Komplikationen kommen, aber das ist selten der Fall. - Depositphotos

    Der erste Stuhlgang eines Babys, das sogenannte Meconium, ist normalerweise schwarz oder dunkelgrün und schleimig. Sollte Ihr Baby in den ersten zwei Tagen keinen solchen Stuhl haben, gehen Sie zum Arzt und lassen Sie es abchecken.

    Geburtsverletzungen, wie ein gebrochenes Schlüsselbein, kommen vor allem nach langen oder komplizierten Geburten vor, heilen aber meist schnell ab. Wenn jedoch an der Bruchstelle eine Beule entsteht, zeigt dies an, dass neuer Knochen wächst.

    Blaue Hautfarbe, Husten und Schreien

    Babys haben oft leicht blau-violette Hände und Füsse, das ist ganz normal. Werden diese allerdings trotz Wärme nicht rosa oder bleibt die Haut dauerhaft blau, sollte sofort medizinische Hilfe gesucht werden, denn Herz- oder Lungenfunktion könnten beeinträchtigt sein.

    Schnelles Trinken kann bei Ihrem Baby zu Hustenanfällen führen. Wenn es jedoch ständig hustet oder oft würgt während der Mahlzeiten, sollten Sie ebenfalls einen Arzt aufsuchen.

    Wenn Ihr Baby trotz Befriedigung seiner Grundbedürfnisse weiterhin weint und sich nicht beruhigen lässt, könnte dies ein Hinweis auf gesundheitliche Probleme sein.

    Geburtszangen-Spuren, Gelbsucht und Schläfrigkeit

    Geburtszangen können rote Markierungen oder oberflächliche Kratzer im Gesicht Ihres Babys hinterlassen. Diese verschwinden aber meist nach wenigen Tagen wieder von selbst.

    Viele Neugeborene zeigen eine gelbe Hautfarbe, die sogenannte Gelbsucht. In mildem Zustand ist sie harmlos; steigt allerdings der Bilirubinspiegel im Blut weiter an und wird nicht behandelt, kann dies zu Hirnschäden führen.

    Baby mit Gelbsucht.
    In der Regel ist Gelbsucht unbedenklich. - Depositphotos

    Neugeborene schlafen viel. Seien Sie alarmiert, wenn Ihr Baby jedoch kaum wach ist, nicht selbstständig zum Füttern aufwacht oder beim Essen desinteressiert wirkt.

    Falls Ihr Neugeborenes ungewöhnlich atmet oder Zeichen von Atemnot zeigt, informieren Sie sofort Ihren Kinderarzt. Auch Blutungen oder Infektionen rund um die Nabelschnur erfordern ärztliche Hilfe.

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