Glücklich sein trotz Pessimismus: So gelingt's

    Daniela Matte
    Daniela Matte

    Die Welt des Glücks steht Ihnen auch dann offen, wenn Sie eher pessimistisch veranlagt sind. Schon kleine Veränderungen machen einen grossen Unterschied.

    Lächelnde, positive Frau, umgeben von Natur.
    Das Geheimnis hinter wahrem Glück: Genetik, Umstände und die Kraft des Lächelns. - Depositphotos

    Glück ist eine Mischung aus Genetik, aktuellen Umständen und persönlicher Anstrengung. Selbst wenn Sie nicht als Optimist geboren wurden, können Sie die Welt mit einem Lächeln betrachten.

    Wie bei allem im Leben kann auch an der Fähigkeit, Glück zu empfinden, gearbeitet werden. Es erfordert nur ein wenig Mühe.

    Integrieren Sie die folgenden Kleinigkeiten in Ihren Alltag, um Ihr Glücksempfinden merklich zu steigern.

    Durch Bewegung und Entspannung zu mehr Lebensfreude

    Bewegung hat bekanntlich eine positive Wirkung auf das allgemeine Wohlbefinden. Dabei muss es nicht gleich ein intensives Training im Fitnessstudio sein; auch Gartenarbeit kann schon helfen.

    Durch körperliche Aktivität wird das Blut mit Sauerstoff angereichert und Endorphine – oft als «Glückshormone» bezeichnet – werden freigesetzt. Nur 20 bis 30 Minuten tägliche Bewegung reichen aus, dass Menschen generell glücklicher sind und weniger Stress, Ärger, Angst und Depressionen erleben.

    Junge Frau auf Sportmatte
    Um die Psyche mithilfe von Bewegung zu stärken, müssen Sie keine körperlichen Höchstleistungen vollbringen. - Depositphotos

    Entspannen können Sie sich auch mit einem warmen Bad oder durch Meditation. Regelmässige Meditation hilft dabei, den Geist unter Kontrolle zu halten und den gegenwärtigen Moment mehr geniessen zu können.

    Die Kraft der Dankbarkeit und positives Denken

    Viele Studien haben in den letzten Jahren einen Zusammenhang zwischen Dankbarkeit und einem erhöhten Glücksgefühl festgestellt. Dankbar zu sein, verbessert Beziehungen, erhöht sowohl die psychische als auch physische Gesundheit und reduziert aggressives Verhalten.

    Frau, die mit einem Lächeln dankt.
    Ein einfaches Lächeln zu verschenken, kostet nichts, bedeutet aber viel. - Depositphotos

    Ein guter Anfang ist es zum Beispiel, anderen aufrichtig zu danken oder ihnen einfach zuzulächeln. Auch wenn unser Gehirn zudem eher negative als positive Dinge wahrnimmt, fördert positives Denken Gesundheit, Erfolg und Wohlbefinden – daher lohnt es sich, dieses aktiv zu trainieren.

    Vier engagierte Freiwillige bei der Arbeit.
    Menschen, die anderen helfen, erfahren verstärkt positive Gefühle. - Depositphotos

    Ausserdem erleben Menschen, die anderen helfen, mehr positive Gefühle und ein verbessertes Selbstwertgefühl. Wer sich um das Wohl anderer kümmert, ist sich auch seines eigenen Glücks bewusster und empfindet Zufriedenheit.

    Digitales Detox und effektives Zeitmanagement

    Das ständige Sitzen vor dem Bildschirm stört Ihren Schlafzyklus und verringert Ihre Fähigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Durch eine begrenzte Nutzung von Social Media gewinnen Sie mehr Zeit für sich selbst und Ihre Lieben.

    Die täglichen Aufgaben erscheinen manchmal überwältigend. Eine Person kann letztlich nicht glücklich sein, wenn sie ständig das Gefühl hat hinterherzuhinken.

    Deshalb ist es wichtig, sich realistische Ziele zu setzen und um Hilfe zu bitten, wenn nötig.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Fetakäse, Brot
    8 Interaktionen
    Ernährung
    Person kratzt sich am Arm
    Krankheiten
    Frau beim Psychotherapeuten
    3 Interaktionen
    Mentale Gesundheit
    Frau auf Laufband
    1 Interaktionen
    Sport & Fitness
    Hände halten
    Mentale Gesundheit
    Frau mit Pille auf der Hand
    8 Interaktionen
    Frauengesundheit